• Über uns

Historie

Im Jahre 2000 – also genau vor 20 Jahren – gründete Iris Schneider die Lerntherapeutische Praxis Iris Schneider.

Aufbauend auf ihren Erfahrungen als Diplom-Pädagogin und als langjährige Sonderpädagogin an Grundschulen wuchs der Wunsch, Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf individuell – also als Einzelfallhilfe – helfen zu wollen.

Schnell wuchs der Bedarf, Partnerschaften mit Jugendämtern im Rhein-Sieg-Kreis folgten. Mit dem Jugendamt Troisdorf und zwei Grundschulen in Troisdorf wurde zum Beispiel ein mehrjähriges Modellprojekt durchgeführt, bei dem Kinder mit Lernschwächen und mit AD(H)S unmittelbar in der Schule von erfahrenen TherapeutInnen der Praxis Iris Schneider therapiert wurden.

Die therapeutische Arbeit der Praxis war stets und ist bis heute eingebettet in ein Netzwerk aus Kinderärzten und Kinderärztinnen, Kinderpsychologen und Kinderpsychologinnen, Schule, Jugendamt und Eltern, um das Optimum an Erfolg für das Kind erzielen zu können.

Ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor war stets und ist bis heute die sorgfältige Auswahl und Qualifizierung der MitarbeiterInnen. Zur Durchführung der Therapiestunden kommen ausschließlich erfahrene TherapeutInnen mit Hochschulabschluss (Dipl.-Pädagogin oder Dipl.-Psychologin) und weiteren Zusatzqualifikationen zum Einsatz.

Die Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention und der Ratifizierung durch die EU und letztlich dann die nationale Umsetzung im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes hat dem Thema „Inklusion“ weltweit eine völlig neue Bedeutung gegeben. Kinder mit seelischer, geistiger oder körperlicher Behinderung benötigen Hilfen, um ihre Integration in den Alltag bewerkstelligen zu können.

Das Angebot der Praxis Iris Schneider wurde um die Inklusionsbegleitung von Kindern mit seelischer, körperlicher oder geistiger Behinderung in die Schule oder den Kindergarten ergänzt. Da die Begleitung der Kinder nicht ausschließlich mit Fachkräften durchgeführt wird, sondern auch Nicht-Fachkräfte unter Anleitung zum Einsatz kommen, wurde ein ausgeklügeltes Mentorensystem entwickelt, um dem hohen Qualitätsanspruch an unsere Leistung gerecht werden zu können.

In jüngster Zeit haben wir unser therapeutisches Leistungsspektrum zusätzlich erweitert und sind nun in der Lage, autismustherapeutische und ergotherapeutische Leistungen anzubieten. In diesem Zusammenhang erfolgte auch die Änderung unseres Firmennames in „Praxis für Kinder- und Jugendhilfe Iris Schneider GmbH“, um dem erweiterten Leistungsspektrum Rechnung zu tragen.

Nach wie vor legen wir den größten Wert auf die qualitativ beste Hilfe für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Dabei muß die Förderung stets in Abstimmung mit allen Beteiligten und unter der Federführung eines Verantwortlichen stattfinden, die Unterstützung muss anlassbezogen sein und dort eingreifen, wo sie sinnvoll ist, die inhaltliche Ausrichtung der Förderung muss sich an der individuellen Situation des Kindes orientieren und alle Akteure müssen die in ihrem Zuständigkeitsbereich angesiedelte Verantwortung übernehmen und an dem Gesamtkonstrukt mitarbeiten.

Auf diese Weise bleiben wir auch nach 20 Jahren und mehr als 30.000 geleisteten Therapiestunden unseren Werten treu und hoffen, unsere Arbeit noch lange erfolgreich in den Dienst der Kinder- und Jugendhilfe stellen zu dürfen.

Selbstverständnis und Arbeitsgrundlage

Nachfolgend finden Sie unsere Grundsätze und deren konkrete Ausgestaltung:

  • Der Mensch als Experte seiner selbst

    Wir verstehen jeden Menschen als Experten seiner selbst.

    Wir gehen davon aus, dass die Entwicklung des Menschen am besten gelingt, wenn die Motivation dafür von ihm selbst ausgeht.

  • Das Kind bzw. der/die Jugendliche als Mittelpunkt unserer Arbeit

    Ausgangs- und Mittelpunkt unserer Arbeit ist immer das Kind bzw. der/die Jugendliche mit seinen persönlichen Vorlieben, Interessen und Fähigkeiten.

  • Ressourcenorientiertes Arbeiten als Prämisse

    In unserer Arbeit versuchen wir gezielt individuelle Stärken, Interessen bzw. Ressourcen eines jeden Kindes und Jugendlichen zu erkennen und zu fördern.

  • Freiheit und Selbstbestimmung als oberstes Ziel der menschlichen Entwicklung

    Wir zielen darauf ab, dass Kinder und Jugendliche ihren bestmöglichen Weg gehen können. Eine freie, selbstbestimmte und erfolgreiche Entfaltung aller Kinder und Jugendlicher ist das oberste Ziel unserer Arbeit.

  • Systemischer Ansatz

    Wir vertreten einen systemischen und ganzheitlichen Denk- und Arbeitsansatz. Das bedeutet für uns, dass alle Personen, die mit dem Kind oder dem Jugendlichen in Kontakt stehen, zu berücksichtigen sind und ggf. in das Therapie- oder Förderkonzept zu integrieren sind.

    Unser Ziel ist eine kooperative, gleichberechtigte, wertschätzende und unvoreingenommene Beziehungsarbeit sowie ein offenes und partnerschaftliches Verhältnis unter allen Beteiligten.

  • Die Entwicklung des Kindes/ Jugendlichen als vollwertiger Teil der Gesellschaft

    Wir wollen erreichen, dass alle Kinder und Jugendlichen als gewinnbringender Teil für unsere Gesellschaft anerkannt werden. Wir vertreten das Verständnis der Inklusion, in dem jeder Mensch einen positiven Beitrag zum gesellschaftlichen Leben beitragen kann.

    Wir wollen Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg begleiten, sich zu vollwertigen, gleichberechtigten und selbstbestimmten Mitgliedern der Gesellschaft zu entwickeln, um diese mitzugestalten.

  • Qualitätsmanagement, Partnerschaftlichkeit und Wertschätzung als Arbeitsgrundlagen

    Partnerschaftlichkeit, gegenseitige Wertschätzung sowie eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Professionalität bilden dabei unsere Arbeitsgrundlagen. Wir wollen mit unserer Arbeit Maßstäbe in der Kinder- und Jugendhilfe setzen.

Interne Weiterbildung zum/zur „zertifizierten Inklusionsbegleiter*in"

Unsere Inklusionsbegleiter*innen werden bei uns von Anfang an professionell in ihrer Arbeit unterstützt und regelmäßig in inklusionsrelevanten Themen fortgebildet.

Wir wollen Inklusion vorantreiben und verbessern. Unseren Inklusionsbegleiter*innen die bestmögliche Aus- bzw. Weiterbildung zu ermöglichen, dient dem Wohle der uns anvertrauten Kinder, genauso wie der Förderung der Arbeitszufriedenheit bei unseren Mitarbeiter*innen. Auf diese Weise leisten wir unseren Beitrag zu einer erfolgreichen Inklusion.

Dazu bieten wir kostenlose interne Schulungen und praxisorientierte Coachings an. Weiterbildung soll sich lohnen und attraktiv sein: durch die Teilnahme an unseren Schulungen und Coachings und durch den Nachweis von mindestens 500 Stunden Praxiserfahrung in unserem Hause können die Inklusionsbegleiter*innen im Verlaufe ihrer Tätigkeit den Titel „zertifizierte Inklusionsbegleitung“ erwerben.

Die angebotenen Schulungen umfassen die relevantesten Themen des Inklusionsumfeldes, der Pädagogik und der Unterstützungsbedarfe der für unsere Arbeit relevanten Kinder und Jugendliche. Die Inklusionsbegleiter*innen haben die Möglichkeit, innerhalb der angebotenen Themen selbst Fortbildungsschwerpunkte zu setzen.

Die Schulungen werden von erfahrenen Expert*innen (Psycholog*innen, Pädagog*innen) praxisnah und auf die Bedürfnisse der Inklusionsbegleitung zugeschnitten durchgeführt und stets weiterentwickelt.

Bei der Entwicklung Schulungsthemen und bei der Durchführung einzelner Schulungsmodule werden wir zudem von zwei externen Experten unterstützt, bei denen wir uns an dieser Stelle ausdrücklich für die Zusammenarbeit bedanken möchten:

Dr. med. Urban Kiwit, Facharzt Kinderheilkunde, Schwerpunkte Neuropädiatrie/Neonatologie

Leiter Sozialpädiatrisches Zentrum; Gesundheitsökonom (EBS)

„Die Praxis Iris Schneider leistet mit ihrem internen Fortbildungsprogramm zum „zertifizierten Inklusionsbegleiter*in“ einen wichtigen Beitrag zur Qualität der inklusiven Begleitung im Rhein-Sieg-Kreis und den angrenzenden Regionen. Die Begleiter*innen lernen in den Schulungen relevante theoretische Hintergründe und praktisches Handwerkszeug und können so besser auf schwierige Situationen in Schule und Kita reagieren. Ich freue mich, im Rahmen der Fortbildungen einen Beitrag leisten zu können.“

Prof. Dr. Fabian van Essen, Professor für Heilpädagogik, IUBH Internationale Hochschule Bad Honnef

„Die Konzeption dieser Weiterbildung überzeugt durch eine extrem wertvolle Kombination: die praktischen Erfahrungen der Teilnehmenden auf der einen und die langjährig entwickelte Fachexpertise der Praxis Iris Schneider auf der anderen Seite. Dazu passt das ‚Coaching on the job‘, bei dem aktuelle Themen der Inklusionsbegleiter*innen im Rahmen der Weiterbildung aufgegriffen werden. Damit leisten die Praxis Iris Schneider und die Teilnehmenden der Fortbildung einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung inklusiver Bildungslandschaften.“